Heute vor 52 Jahren, am 28. Juni 1969, begannen in New York die Stonewall Riots. 📣

Auslöser war eine Polizeirazzia in der queeren Bar „Stonewall Inn“. Queer- und transfeindliche Durchsuchungen durch die Polizei waren damals in New York Alltag – Stonewall gilt als ein wichtiger Wendepunkt. Die queeren Gäst*innen der Bar wehrten sich gegen die gewaltvollen Durchsuchungen und Festnahmen.

Es kam zu vier Tage andauernden Auseinandersetzungen gegen die Unterdrückung von queeren Menschen durch die Polizei und den Staat. Die Zahl der Protestierenden wird auf etwas 2000 geschätzt, es sollen 400 Polizist*innen beteiligt gewesen sein.

Über den genauen Ablauf des Stonewall-Aufstands gibt es verschiedene Meinungen. Klar ist aber, dass dabei transfeminine Personen of Colour und butch Lesben eine tragende Rolle spielten. Bestimmt habt ihr schon von Namen wie Marsha P. Johnson, Silvia Rivera und Stormé DeLarverie gehört.

Kurz nach Stonewall gründete sich die Gay Liberation Front und am Jahrestag der Aufstände fand die erste Pride-Parade in New York statt. Andere Städte in den USA folgten. Die ersten CSDs in Deutschland gab es im Juni 1979 in Bremen, Köln, Berlin und Stuttgart. Bis heute erinnert die Bezeichnung „Christopher Street Day“ an die Straße, in der das Stonewall Inn stand.

🌈 Tipp: Seit diesem Jahr gibt es neue Lambda-Postkarten mit einem Zitat von Marsha P. Johnson: „No pride for some of us without liberation for all of us.“ (englisch und deutsch) Ihr könnt die Karte kostenlos bestellen unter info@lambda-online.de!

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