Queer Hearts, Queer Tears – Ein Wochenende zwischen Verbindung, Trauer und Rest
16. Oktober, 15:00 - 18. Oktober, 13:00
Kostenlos
Ein queeres Empowerment-Wochenende für Joy & Rest in Zeiten politischer Krisen. In einer Zeit, in der faschistische Tendenzen in Deutschland und weltweit erstarken, brauchen wir Räume, die beides können: Platz machen für Wut, Sorge und Trauer – und gleichzeitig Orte des Aufatmens, der Verbindung und der Freude sein.
Dieses Wochenende ist für junge Queers, die sich nach genau so einem Raum sehnen. Wir kommen zusammen, um die Schwere der aktuellen politischen Realität nicht allein tragen zu müssen, und schaffen gleichzeitig Zeit und Raum für Ruhe, Kreativität und kollektive Stärke.
Was uns erwartet: Bewegung und somatisches Erleben, rituelle Naturarbeit, kreatives Schaffen und Handcrafting, ein Ritual zu Grief & Resilienz, das Queeren von Gebeten und spirituellen Praktiken, Gruppenaktivitäten zum gemeinsamen Auftanken, sowie Raum für Vernetzung und Austausch untereinander.
Es geht nicht darum, die Krisen zu verleugnen, sondern gemeinsam Wege zu finden, mit ihr zu leben, ohne uns von ihr aufzehren zu lassen. Wut darf hier genauso sein wie Lachen, Trauer genauso wie Ruhe.
Workshopleitung

Shiva (shi/they) ist eine queere, disabled Person of Color und versucht in ihrer Arbeit stets dekoloniale und intersektionale Perspektiven zu verfolgen, um keine Diskriminierungen zu reproduzieren und betroffenen Menschen sicherere Räume zu gewähren. Shiva ist interdisziplinär selbstständig als Sozialarbeiterin und Bewegungsforscherin mit Fortbildungen in der Trauma- und Menschenrechtspädagogik, sowie einer Ausbildung zur Awareness Trainerin. Neben der Leitung von diversen Workshops, somatischer Arbeit und sozio-kulturellen Projekten, forscht Shiva nach Wegen zur Verkörperung sozialer Gerechtigkeit und Erinnerungskultur.

hans (keine) versinkt gerne in bücherwelten, ist gerne frech und mag rätseln und streiten. hans arbeitet seit vielen jahren in der bildungs- und awarenessarbeit und hat sich viel mit transformativen ansätzen beschäftigt. hans ist weiß, chronisch krank, trans und queer und forscht von diesem standpunkt mal lieber und mal weniger gerne zu körper.
Wann &Wo
Samstag, 16.-18.10.2026,
Anreise ab 15 Uhr, Abreise ab 13 Uhr
Für wen?
Alle Queers von 14 – 27 Jahren*.
*bist du älter oder jünger und möchtest mitmachen, dann schreibe Jasmin eine Nachricht.
Barrieren
Der Workshop findet auf deutscher Lautsprache statt. Es gibt ein rollstuhlgerechtes Zimmer und rollstuhlgerechte Toiletten. Übersetzung und/oder Dolmetschung wie z.B. DGS ist nach Bedarf möglich. Bitte schreibt uns, wenn ihr dazu etwas braucht unter jasmin@lambda-online.de
Anmeldung
Bitte meldet euch über das Anmeldeformular an.