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Eine Zeichnung von Kelly Lin: Stonewall was a riot, Black trans lives matter.

The first pride was a riot!

Am 28. Juni 1969, also heute vor 51 Jahren, wurde in der queeren Bar Stonewall Inn (New York) eine Polizeirazzia durchgeführt. Queer- und transfeindliche Durchsuchungen durch die Polizeit waren damals an der Tagesordnung – Stonewall gilt als ein wichtiger Wendepunkt. Gäst*innen der Bar und Passant*innen wehrten sich gegen die gewaltvollen Festnahmen, es kam zu tagelangen Auseinandersetzungen. Die Zahl der Protestierenden wird auf etwas 2000 geschätzt, es sollen 400 Polizist*innen beteiligt gewesen sein.

Über den genauen Ablauf des Stonewall-Aufstands gibt es unterschiedliche Meinungen. Klar ist aber, dass dabei transfeminine Personen of Colour und butch Lesben eine tragende Rolle spielten. Vielleicht habt ihr schon von Namen wie Marsha P. Johnson, Silvia Rivera und Stormé DeLarverie gehört.

Stonewall war ein Impuls in der queeren Bewegung: Kurz darauf gründete sich die Gay Liberation Front und am Jahrestag der Aufstände fand die erste Pride-Parade in New York statt. Bis heute erinnert die Bezeichnung „Christopher Street Day“ an die Straße, in der das Stonewall Inn stand. Auch, den Juni als #pridemonth zu feiern, orientiert sich an Stonewall.

Ihr wollt mehr über #stonewall lernen und darüber, wie wichtig der Aufstand bis heute ist? Wir empfehlen wir euch die Dokumentation „Stonewall Forever – A Documentary about the Past, Present and Future of Pride“ vom @lgbtcenternyc. Ihr findet sie auf Youtube in englischer Sprache, dort gibt es auch deutsche Untertitel.

🎨 Die Zeichung, die ihr hier seht, ist Fanart von @broadwayartful für das @julietmusical.

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