Liebe Leser*innen,

Natur kann vieles meinen: Für die eine*n ist sie Rückzugsort, Pause vom Alltag, ein Ort der Sehnsucht – für andere ein Begriff, der ihnen entgegengeschleudert wird – als angeblich unumstößliches Argument gegen ihre Existenz. Was als natürlich gilt, ist dabei selten objektiv – sondern meist das Ergebnis von kulturellen Zuschreibungen, wissenschaftlicher Reduktion oder politischer Instrumentalisierung.

In dieser Ausgabe widmen wir uns der Natur — nicht nur als Wald, Wiese oder Wetterphänomen, sondern als Raum der Deutung, der Widerstände und der Zugehörigkeit. Wir stellen Fragen wie: Was ist natürlich an Geschlecht, Identität, Sexualität? Was bedeutet Natur für queere Menschen?

Es gibt u.a. Beiträge zu folgenden Themen:

  • Essay | Natürlich queer?! Queerness ist kein Gegenstück zur Natur, sondern ein Teil ihrer Vielfalt
  • Comic | Plant Parents. Über das Leben mit (Haus-)Pflanzen.
  • Essay | Gedanken zum Disability Pride Month
  • Lyrik | Endlich Heimisch. Über das Ankommen im eigenen Körper
  • Bericht | Red Carpet, Glitzer, Stolz & Geschichten. Über die Wichtigkeit queerer Arbeit und Sichtbarkeit im ländlichen Raum
  • Rezension | „Gender ist ziemlich strange“ von Teddy G. Goetz (S.11)
  • Kunst |
    • Ausschnitte aus dem Workshop „FantaZine – gemeinsam eine heiße Publikation gestalten“
    • Illustrationsreihe „Transgender Triebwerke“
    • Collage „Wasser“

In diesem Sinn — geht spazieren, spürt den Wind, denkt über Bäume und Körper nach und fragt euch: Was bedeutet Natur für euch?

Liebste Grüße
Lis & Katrin

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