Liebe Leser*innen,
in euren Händen haltet ihr unsere neue Ausgabe zum Thema Eskapismus. Eskapismus lässt sich wohl am besten mit Realitätsflucht übersetzen. Weil die Welt manchmal eine Pause-Taste braucht, soll diese Ausgabe genau das sein: ein Moment
zum Durchatmen — egal, wo ihr seid.
Gerade queere Menschen kennen das Bedürfnis nach Eskapismus oft besonders gut. Ob in Büchern, auf Tanzflächen, in Freund*innenschaften, Online-Communities, Serien, Videospielen oder Tagträumen — wir schaffen uns Orte und Momente, die uns tragen, lange bevor wir sie in der Wirklichkeit finden.
Eskapismus bedeutet hier nicht Aufgeben oder Wegsehen, sondern Räume, Momente und Fantasien, die uns auffangen, wenn die Realität zu schwer wird. Die Texte dieser Ausgabe zeigen Realitätsflucht als Überlebensstrategie, Kreativität, Selbstfürsorge oder einfach als Möglichkeit, richtig Spaß zu haben.
In dieser Ausgabe findet ihr beiträge zu folgenden Themen:
- ESSAY | „Fix-It“ as a Remedy: Safety through Fandom and Fanfiction
- ESSAY | Sehnsuchten — Was Yearning bedeuten kann
- ESSAY | please don’t lose your whimsy, but please don’t lose your political rage
- INTERVIEW | Queer und chronisch Krank: ME/CFS
- REZENSION | Umgehen mit Schmerz: RAYEs Escapism und THIS MUSIC MAY CONTAIN HOPE
- LYRIK | Zuflucht
Darüber hinaus gibt es ein augenzwinkerndes Horoskop und News aus dem Lambdaversum.
Viel Freude beim Lesen und einen schönen Sommer!
Hier geht es zum Download der aktuellen Ausgabe.
Liebste Grüße
Lis & Katrin